Das Gold der Guggendorfs – Ein Roman von Ines Veith

Die Familie der berühmten Pforzheimer Juwelierdynastie Guggendorf ist schockiert: Aus der perfekt gesicherten Vitrine im Eingangsbereich der Villa wurde die kostbare Taufschatulle – ein Original aus dem Hause Fabergé – gestohlen. Die Pretiose war 1917 ein Geschenk des russischen Fürsten Alexander Lermontow an Pauline Guggendorf, die Gründerin des Unternehmens. Der Anlass: die Geburt ihres Sohnes Albert. Von den Tätern fehlt jede Spur. Doch nicht genug – zwei nahezu zeitgleich eingereichte anonyme Anzeigen wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche belasten die traditionsreiche Manufaktur schwer. Die gesellschaftliche Reputation der Familie steht auf dem Spiel – bis Familienoberhaupt Mario Guggendorf den Hinweis erhält, dass er auf einer geheimen Liste steht, deren Opfer den sozialen Tod sterben sollen. Was bedeutet das? Gelingt es Mario Guggendorf, diesem sozialen Tod, der gegen ihn anonym beschlossen wurde, rechtzeitig von der Schippe zu springen? 

Eine Geschichte, die unter die Haut geht, zu einem Thema, das tatsächlich existiert. Was bedeutet es, zu Unrecht öffentlich bloßgestellt zu werden? Eine fiktive Geschichte mit realen Bezügen. 

Verlegt wird der Roman vom Salon Literatur Verlag, München. 

Die Handlung spielt in Pforzheim, Berlin, Abu Dhabi, Paris. 

Auslieferung: ab 15. März 2022
ISBN: 9783947404308; Preis: € 21,50 EUR Subskriptionspreis bis 15. März 2022: 15,00 EUR
Hardcover, 328 Seiten, Salon Literatur Verlag München Maße: 12,5 x 21 cm
Autorin: Ines Veith

Inhalt 

Der gesamte Familienclan der Guggendorfs ist schockiert, als ausgerechnet das alte Erbstück, die Taufschatulle aus der berühmten Guggendorf-Vitrine gestohlen wird. Dieses äußerst kostbare Faberge- Ei ist mehrere Millionen Euro wert. Pauline Guggendorf, die Gründerin der Manufaktur, hatte es zur Geburt ihres Sohnes Albert aus dem Hause Fabergé geschenkt bekommen. Alle stehen vor einem Rätsel. Was verbirgt sich hinter diesem gezielten Raub? 

Tatsächlich lauert hinter der prächtigen Fassade der Golddynastie der Guggendorfs ein pikantes Familiengeheimnis. Welche Verbindung hatte die Gründerin Pauline Guggendorf zu dem russischen Fürsten Alexander Lermontow. Noch kurz vor der russischen Revolution absolvierte sie im Haus Fabergé einen halbjährigen Gastaufenthalt. Doch dann beendete die Revolution diese Verbindung. 

Erst durch den Diebstahl der antiken Taufschatulle, die der Familie als Wahrzeichen ihrer unternehmerischen Existenz gilt, gerät ein Stein ins Rollen, der die Familie Guggendorf mit ihren eigenen Wurzeln konfrontiert und eine Lawine ins Rollen bringt. 

Denn plötzlich gerät das Unternehmen zudem aufgrund zweier anonymer Anzeigen in den Fokus umfangreicher Steuer- und Geldwäsche-Ermittlungen. Mario Guggendorf droht wegen Verdunkelungsgefahr verhaftet zu werden. Zu allem Unglück sind sein Steuerberater verschwunden und sein Unternehmen mittlerweile erheblich verschuldet. Was Mario Guggendorf nicht weiß: Er befindet sich im Fadenkreuz einer Gruppierung ehemaliger Stasi-Größen, die es auf ihn und sein Unternehmen abgesehen haben. DAS GOLD DER GUGGENDORFS soll dauerhaft diskreditiert werden. Nachforschungen bei der Berliner Stasi-Unterlagenbehörde BStU führen zu dem Ergebnis, dass Mario Guggendorf auf einer dubiosen Liste von Personen steht, die von ehemaligen DDR-Elitekreisen als sogenannte Schädlinge der Gesellschaft eingestuft werden und den „sozialen Tod“ sterben sollen. Mario Guggendorf hat davon noch nie etwas gehört. Der soziale Tod – was ist das überhaupt? Als er tatsächlich in Untersuchungshaft genommen wird und die Berichte der Presse über das Familienunternehmen hereinbrechen, ahnt er, welche dramatischen Auswirkungen die Anschuldigungen auf ihn und die Familie haben. Die Goldmanufaktur der Guggendorfs kommt an den Pranger und wird öffentlich beschuldigt, mafiöse Geschäfte im großen Stil betrieben zu haben. 

Es braucht die ganze Kraft der Familie, um diesen Anschuldigungen entgegenzutreten und nicht daran zu zerbrechen. Eine überraschende Nachricht aus Abu Dhabi sowie neue Erkenntnisse der ehemaligen Stasi- Behörde helfen, Licht ins Dunkel zu bringen. 

Ein Roman über die Stärke eines Familienunternehmens, über Vertrauen und Zusammenhalt, über gesellschaftliche Reputation, die Macht der Denunziation und anonymer falscher Anzeigen. Selbst wessen Unschuld bewiesen wird, ist nicht vom Schmutz der Beschuldigungen befreit. Eine fiktive Geschichte mit realen Bezügen. Schauplätze: Pforzheim, Berlin, Abu Dhabi und Paris 

Ines Veith

Ines Veith studierte Film- und Medienwissenschaft sowie Philosophie an der Universität Köln. Sie arbeitet als Journalistin und Autorin. Mehr als 250 Reportagen für Zeitschriften, sechzehn Romane und Sachbücher sowie mehrere Drehbücher für Spielfilme wurden mittlerweile veröffentlicht. Ihr bekanntestes Werk, der Bestseller „Die Frau vom Checkpoint Charlie“, wurde von der Ufa als zweiteiliger Spielfilm für ARD/ARTE verfilmt und erreichte zwölf Millionen Zuschauer bei der Erstausstrahlung. 2019 veröffentlichte sie im SALON LiteraturVERLAG den aufrüttelnden Roman „SOPHI PARK – eine andere Art zu Denken“, der das Thema des Zusammenlebens und des gesellschaftlichen Umgangs zum Inhalt hat. Kann ein Hauch von Philosophie bewirken, dass sich die Menschheit von ihren Geißeln – Hass, Gewalt, Terror und Krieg – befreit? Dieser Frage widmet sich der Roman. Die Gründung der gemeinnützigen Stiftung SOPHI PARK und die Umsetzung des weltweit ersten philosophischen Themengartens SOPHI PARK in Bad Liebenzell bezeichnet die Autorin als ihr Lebenswerk. 

Kontakt
Ines Veith, Autorin
ines.veith@merchmovie.de
Franz Westner, SALON LiteraturVERLAG
info@SalonLiteraturVerlag.de
Tel. 089-589 27 615, Mobil: 0172 64 62 713
SALON LiteraturVERLAG